Meine persönliche Computerhistorie

Da sich die Nutzung von Computern durch mein ganzes Leben zieht, das Berufsleben geprägt und das Privatleben (manchmal negativ) beeinflußt hat, habe ich die wesentlichen Ereignisse für mich zusammengestellt.

Vor 1986

Ich spiele in meiner Schulzeit herum mit Taschenrechnern, TI57 (mit glaube ich 50 Programmschritten), später TI58 (mit ich glaube 480 Programmschritten) und zuletzt mit dem HP41 mit theoretisch 4800 (?) Programmschritten. Der HP41 kostete um 800.- DM und liegt damit am absolut obersten Ende meiner Finanzierungsmöglichkeiten. Meine Freunde kaufen sich ein Mofa, ich kaufe mir einen Taschenrechner :-).

Mit "echten" Computern habe ich noch nichts zu tun. An meiner Schule gibt es, glaube ich, einen Apple. Ich gehöre aber nicht zu den Leuten, die etwas damit tun.

1986

Beginn des Informatikstudiums. Mein erster Computer, ein Commodore C64 wird angeschafft. Dazu ein spezielles Pascal ("Oxford Pascal", konform zum Sprachumfang), welches auch an der Uni verwendet wird (mit virtueller Maschine (Bytecode-Interpreter)). Ich mache damit die ersten Übungsaufgaben in Pascal.

Der C64 hat 64KByte RAM (d.h. 0,064 MB bzw, 0,000064GB) , 8K ROM und ein seriell angeschlossenes und legendär langsames Diskettenlaufwerk. Zusammen kostet dies so etwa 1500.- DM. Als Bildschirm nehme ich irgendwelche Fernseher. Später bastele ich mir mit etwas Hard- und Software ein paralleles Interface für das Floppy-Laufwerk, das dann ca. 20x schneller läuft.

1987(?)

Aus Langeweile kaufe ich gebraucht einen ZX81 von Sinclair für 150.- DM. Dieser Rechner hat 1KByte RAM (kein Witz), der auch noch vom Videospeicher mitbenutzt wird. Wegen der minimalen RAM-Ausstattung ist es nicht mal möglich, mit dem im ROM existierenden BASIC ein Progrämmelchen laufen zu lassen, welches den Bildschirm voll mit kleinen Kästchen (Sonderzeichen) schreiben kann. Es ist einfach nicht genug Speicher vorhanden. Ein Kommilitone leiht sich das Teil aus und tippt diverse Spiele aus einem kleinen Buch ein. 

Während des Studiums nenne ich einen HP 28C Taschenrechner mein Eigen.

1989 (?)

beim Durchgehen diverser Newsgruppen im Rahmen meiner Studienarbeit stoße ich auf die Quellen des Line Mode Browsers von CERN, der zu dieser Zeit als Teil der WWW-Veröffenlichung erstmals freigegeben wird.

Ich installiere den Line Mode Browser auf einer SUN 3 und gebe nach einiger Zeit frustriert auf. Der Line Mode Browser versucht direkt nach dem Start seine Homepage darzustellen, diese liegt auf einem Rechner beim CERN. Zu diesem Zeitpunkt ist nicht einmal ein Forschungsinstitut wie das ZGDV direkt am Internet, so daß dies natürlich fehlschlägt. Ich gehe der Sache aus Zeitmangel nicht weiter nach. Vermutlich bin ich der erste im Haus, der dieses Tool ausprobiert hat.

1990 (?)

Der C64 wird durch einen ATARI 1040STF ersetzt. Dieser Rechner hat 1MByte Hauptspeicher, ½ Mbyte ROM (?) und ein eingebautes 720-KByte Floppylaufwerk. Dazu schaffe ich zunächt ein zweites Diskettenlaufwerk (720KByte) an. Dieses kostet alleine 700.-, der Rechner 1100.- DM. Erst viel später leiste ich mir eine Harddisk mit 30MByte, die ca. 600.- DM kostet. Der Atari setzt sich am deutschen Markt mit seinem sehr guten schwarz-weiss-Monitor durch, vor allem im universitären Bereich. Zumindest bei meinen Freunden, die alle Hacker sind, sind damals PCs verpönt (und auch leistungsmässig -als 80286er- weit unter dem Atari).

Auf dem ATARI installiere ich MINIX, ein simples Fast-UNIX für Studienzwecke. Da dem ATARI eine MMU fehlt, ist es außerordentlich langsam und eher ein Spielzeug. MINIX kommt auf etwa 8 Disketten. Es ist nicht wirklich nutzbar.

Zum Thema "Atari ST*" kann ich übrigens in 2011 noch etwas dazu lernen, das ist hier dokumentiert...

1991

Der ATARI wird durch einen PC ersetzt. Es handelt sich um einen 486er mit 33Mhz und 4MByte RAM. Er hat eine 230MByte Platte und ein 4-fach CDROM. Ein 15 Zoll Farbmonitor erlaubt eine Darstellung von 1024x768. Alles in allem kostet der Rechner ca. 3000.- DM. Der Bildschirm würde sogar 1280x1024 erlauben, allerdings ist dann der Text auf dem Bildschirm unlesbar klein. Der PC wird nur gekauft, um darauf Linux zu installieren.

Ich komme mit LINUX durch tägliches Lesen in Newsgruppen erstmals in Berührung. Ich kopiere mir Linux aus dem Internet auf knapp 30 Disketten und installiere es zuhause. Die Version ist 0.98pl3. Ich bringe nach diversem Herumbasteln X Windows, Motif (und später Mosaic) zum Laufen. Die Aktionen sind ungeheuer zeitaufwendig.

Ich kaufe spontan einen Terminplaner (gebraucht 75.-), ein Casio SF-4600. Er hat immerhin 64KByte RAM und beinhaltet eine Adressdatenbank sowie einen Terminplaner sowie andere Tools, die mir heute nicht mehr einfallen. Die Bedienung des Geräts stellt sich leider zu spät als absolut unsinnig und haarsträubend heraus. Grauenhaft und völlig unintuitiv. Nach zwei Wochen Testen und mehrfachem Totalverlust aller eingegebenen Daten verkaufe ich das Teil weiter.

1993

Ich installiere den gerade freigegebenen Mosaic 1.0, den ersten Graphik-fähigen Web-Browser an meiner Arbeitsstätte (und auch zu Hause unter Linux). Erste HTML-Dokumente entstehen (meine Homepage, meine Publikationen usw.). Meine direkten Kollegen erkennen ebenfalls sehr schnell die Bedeutung dieses Werkzeugs. Innerhalb der folgenden Monaten baut unsere Abteilung einen großen Wissensvorsprung auf, der auf Jahre anhält. Mein Zimmerkollege vertieft sich in die Web-Servertechnik und wird der erste Webmaster (den Begriff gibt es erst später) in unserem Institut. 

Wir bauen allmählich -nebenbei- die erste Version eines institutsweiten Informationsangebots im Web auf.

1995

Die dritte internationale WWW Konferenz wird bei uns in Darmstadt gehalten und von unserem Institut mitveranstaltet. Ca. 1000 Besucher, davon über 50% aus Übersee. Zusammen mit einer Kollegin halte ich ein Tutorial über Designaspekte von HTML-Informationsangeboten mit knapp 400 Teilnehmern.

1996

Ich verkaufe meinen PC für 1800.- an einen Kollegen und habe keinerlei Hardware mehr zuhause.

1997

Ich kaufe ein Notebook (Siemens), gebraucht, mit 386er/25Mhz und 8 Mbyte RAM sowie 120 Mbyte Platte für 800.- DM. Der Bildschirm hat eine Auflösung von 640x480 in s/w. Dazu bekomme ich von meinem Arbeitgeber ein 14.400er Modem. Auf dem Notebook läuft Windows 3.11 ("For Workgroups"). Ich installiere Trumpet Winsocks, eine Socket-Implementierung für Windows und einen Mailreader (Eudora) sowie Netscape 3.01. Netscape ist wegen mangelnder Performance fast nicht benutzbar. Das Laden von Seiten mit einigen gößeren Bildern (oder gar Java) dauert mehrere Minuten.

Mein Arbeitgeber erlaubt seinen Mitarbeitern Remote Access via Firewall zur Firma und von dort auch ins Internet. Surfen von zu Hause wird erstmals möglich.

Im Dezember ziehe ich um. In die neue Wohnung lassen wir ISDN legen. Meine Frau bringt ihr Notebook, ein 486er von Escom mit 66Mhz, 640x480 s/w Screen und integrierter Audio-Hardware mit in unseren Haushalt ein :-)

1998

Als Ersatz für mein Notebook, welches mir gestohlen wurde, kaufe ich Ende 1998 einen neuen PC. Dies ist ein Pentium II mit 333 Mhz, 64 Mbyte Hauptspeicher und 6,5 Gbyte Platte. Dazu gehört ein 17 Zoll Monitor und ein 36fach CDROM. Innerhalb kurzer Zeit kaufe ich eine Videokarte mit kleiner Kamera (200.-), eine leistungsfähigere Soundkarte (AWE 64, 130.-) sowie einen CD-Rewriter (6/2/2-fach, 700.-) hinzu. Schließlich wird eine bereits vorhandene ISDN-Karte eingebaut. In Summe kostet der PC somit ca. 3000.- . Der PC ist in allen Bereichen leistungsfähiger als der an meinem Arbeitsplatz.

Da der kostenlose Internetzugang via RAS zum Arbeitgeber wegen Wechsels des Arbeitgebers wegfällt, werde ich Kunde von diversen Internet-Providern (erst T-Online, dann Okay.Net, später wieder T-Online, schliessslich (bis heute) 1&1 ).

1999

In den PC wird eine 100MBit-Netzwerkkarte eingebaut (43.- DM) , ein weiterer PC (Mitarbeiter-PC vom Arbeitgeber) kommt hinzu, sowie ein 8-Port Hub (130.- DM). Beide Rechner werden via RJ45 verkabelt, auf dem Mitarbeiter-PC wird Linux (Version 2.0!) von RedHat installiert. Das Notebook meiner Frau wird ebenfalls mit einer PCMCIA-Netzwerkkarte (99.-) versehen und in das Netz integriert. Alle Rechner können auf einem billigen Farb-Drucker ausdrucken (Canon BJC 210).
Ein Blitzeinschlag in die Telefonleitung führt dazu, daß die ISDN-Karte, der Hub und ein Netzwerkkarte sehr bald wieder kaputt gehen und ersetzt werden müssen.

Durch Billiganbieter kann ich mir eine eigene Domäne kaufen, die Domäne "www.dingeldein-online.de" läuft für ca. 60.- DM im Jahr, allerdings mit Werbung versehen.

Nach sehr langem Zögern versuche ich es wieder mit einer elektronischen Version eines Terminplaners. Nach ausführlicher -theoretischer- Analyse kaufe ich schließlich den seit wenigen Wochen verfügbaren PSION 5 MX PRO für ca. 1300.- DM. Dieses Gerät besitzt 24MByte RAM, einen Slot für eine Flash (EEPROM) Karte, wobei eine 16MByte Karte beim Kauf beiliegt, einen berührempfindlichen s/w-Bildschirm 640x240 (16 Graustufen), eine vollständige integrierte Tastatur und RS232- sowie Infrarot-Schnittstelle. Der Prozessor ist ein RISC von ARM mit 32Bit und integrierter MMU. Das Gerät passt gut in ein Jacket und gerade noch in eine Hemdentasche.

Softwaremäßig läuft auf dem PSION ein für PDAs optimiertes Betriebssystem (EPOC) mit Multitasking. Diverse optimierte Anwendungen erlauben Terminplanung, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Rechnen, Email, Webbrowser usf. Auf dem PSION läuft auch Java, leider nur mit einer (selbstgemessenen) CaffeineMark von 33. Getestete Java-Anwendungen sind aber durchaus nutzbar.

Später kaufe ich noch für mein Handy GA628 von Ericsson ein Infrarot-Modem hinzu, so daß ich tatsächlich die Anwendungen für eMail und Web auch nutzen kann.

2000

Ich update das Linux auf die RedHat Version 6.1.

Durch "Beziehungen" komme ich zu einer älteren SUN (Sparc Classic). Sie hat 96 MByte Hauptspeicher und eine 500 Mbyte Platte. Auf ihr läuft Solaris 2.6. Diese läßt sich ganz einfach in das vorhandene LAN integrieren. Per NFS nutzt die SUN, die eine viel zu kleine eigene Platte hat, die sehr große Platte des Linux-Rechners via NFS. Die SUN wird gar nicht erst mit einem Bildschirm versehen. Sowohl der Linux-Rechner als auch die SUN werden nur via X Terminals genutzt. Dazu kaufe ich für den Windows PC einen X Server (von Labtam, Finland) für ca. 100$.

Auf dem PC - der die ISDN Karte besitzt- wird ein NAT Software Router (Shareware) installiert. Dadurch können alle vorhandenen Rechner transparent ins Internet zugreifen.

Ich mache ein Upgrade auf die Domänenmietkosten, so daß keine Werbung mehr eingeblendet wird. 

2001

Windows XP kommt heraus. Da die "Home Edition" weniger umfangreich ist als noch Windows 98, schaue ich mir die aktuelle Redhat Linux Version 7.1 und da besonders die verfügbaren Desktop-Oberflächen GNOME und KDE an. KDE überzeugt mich, und auch die verfügbaren Tools, welche eine Office- Umgebung anbieten (kword,kspread). Linux ist mittlerweile soweit, dass auch ISDN und die Soundkarte direkt bei der Installation eingebunden werden. Ich entschliesse mich, nicht zu Windows XP, sondern zu Linux mit KDE zu wechseln.

Meinen PC habe ich auf 300 MB Hauptspeicher aufgerüstet, es kommt zu der 6.5 GByte Platte noch eine 13 GByte Platte (für Linux) hinzu.

Als Internet Provider nutze ich seit Monaten auschliesslich Call-By-Call Provider.

September 2002

Ich beginne, alle meine CDs (nach MP3) zu digitalisieren. Es handelt sich um etwa 250 CDs. Davon abgesehen erweist sich a) der erfolgte Umstieg nach Linux als tragfähig und b) der vorhandene Plattenplatz zunächst als ausreichend.

Insgesamt reicht aber -und das ist das bemerkenswerte- der vorhandenen Rechner für alle Pläne aus. Es muss kein neuer Rechner angeschafft werden, dies wäre bei Windows XP sicher anders gewesen.

März 2003

Installation von Suse Linux 8.0. Hinzukauf einer 80GByte-Platte. Anschaffung einer tragbaren MP3-Players (Archos Jukebox 6000) mit integrierter 6GByte-HD, der etwa 1500 Songs speichern kann.

Weihnachten 2004

Ende 2004 wurde hardwaremässig stark aufgerüstet. Der vorhandene Pentium 3 Rechner mit 500 Mhz wurde durch einen in Teilen gekauften, fast komplett neuen Rechner ersetzt. Dieser bestand aus einem Billig-Motherboard von Asus (ASRock P4V88) mit Pentium 4 Chip (Prescott) mit 3 Ghz. Das Motherboard ist hyperthreadingfähig, d.h. der Pentium 4 arbeitet manchmal :-) wie 2 CPUs parallel. Der Speicher ist entsprechend auch „Dual Channel” ausgeführt, so dass beide im Pentium-Chip laufenden CPUs parallel auf den Speicher zugreifen können. Das Board ist RAID-fähig und unterstützt Serial ATA mit Transferraten (1.5 Gbit/s) weit über denen von ATA. Der Rechner hat 1 GB RAM, 8fach USB, 7.1 Sound, LAN on Board. Dazu kommt noch ein dickeres Netzteil (400 Watt) und eine bessere Graphikkarte (8x AGP, Nvidia FX5200 Geforce).

Nachteil (den ich erst später erfahre): Der Prescott ist der letzte und grösste Stromfresser von Intel. Danach und deshalb wurde die Pentium 4-Baureihe nicht weiterentwickelt, sondern es wurde mit Multicore ("Dual Core" etc.)-Konzepten weitergemacht. Die CPU alleine verbraucht bei Vollast wie ich gelesen habe so um die 150 Watt. Der garnze Rechner braucht ca. 200 Watt im Betrieb.


ASRock P4V88, CPU noch nicht eingesetzt

Das Motherboard ist so neu, dass Linux noch nicht alles unterstützt (Soundkarte läuft nicht). Leider passen die neuen Teile (Netzteil) nicht in das alte Siemens-Gehäuse, und auch da muss ich ein neues kaufen.

In Summe kosten die Einzelteile ca. 450 Euro. Die alten Festplatten, ein Floppy-Laufwerk können weiter genutzt werden. in 2004 hatte ich bereits einen DVD-Brenner erstanden.

Das bisher genutzte Suse Linux 8.2 wird durch die neue Version 9.2 ersetzt.

Mit dem Umzug verbunden steige ich auch von ISDN auf DSL um, Anbieter 1&1.

DSL Bereitstellung zieht sich ein paar Wochen hin, das Motherboard ist defekt und muss ausgetauscht werden. Dies sind die kleineren Nachteile der Umstellung, Mitte Januar ist aber alles soweit betriebsfähig.

DSL erlaubt Downloads mit ca. 120 Kbyte pro Sekunde (bei 1 MBit/s). Der Unterschied zu ISDN mit ca. 8 KByte/s ist gewaltig. Ich habe einen Volumentarif (2 GB pro Monat), so dass man beliebig lange online sein kann, eine ungewohnte Erfahrung.

Etwa zeitgleich geht das Notebook meiner Frau kaputt. Wir ersetzen es durch ein neueres gebrauchtes, es wird ja nur zum Tippen gebraucht. Das Notebook ist ein Dell Latitude C600 mit Pentium 3, 750 Mhz, 128 Mbyte RAM, 8 Gbyte Platte aus dem Jahre 2001. Es bietet 1024x768 Farbbildschirm, eingebautes LAN, 1x USB und Modem und Sound. Der Akku ist am Ende und wird durch einen neuen ersetzt. In Summe kostete das neue Notebook ca. 450 Euro, der Akku schlägt dabei mit satten 110 Euro zu Buche. Das Notebook wird mit einem für 60 Euro gebraucht gekauften Windows 2000 ausgestattet.


Dell Latitude C600 mit Zenwalk Linux

Schliesslich verabschiede ich mich von meinem Psion. Er wurde immer seltener benutzt, es gab zudem mehrfach Datenausfälle, weil die Batterie leer war bevor mir dies auffiel. Ich nutzte den Psion ausschliesslich für Termine, daher wechsle ich auf einen Palm 505, auch ein älteres, gebrauchtes Gerät.

Seit Ende 2003 kaufen und verkaufen wir das eine oder andere via EBay. Auch der Palm und das Notebook wurden via Ebay gekauft.

Der vorhandene mp3-Player von Archos geht kaputt und wird durch dessen Nachfoger (nun mit 10G Platte) ersetzt.

2005

Der Palm wird entsorgt, weil es sich als vollkommen unbrauchbares Gerät herausstellt. Nur Masochisten würden in ein solches Gerät Texte mit mehr als 4-5 Worten eingeben. Die Softwareausstattung ist verheerend schlecht und erst im Nachhinein stellt sich heraus, dass es keinen nennenswerten Freeware-Markt für Palm Software gibt - alles ist wie bei Windows (Shareware oder rein kommerziell); Vorhandene Freeware liegt zwischen armselig und unbrauchbar. 

Glücklicherweise kann ich in meiner Firma noch einen unbenutzten Psion auftreiben und synchronisiere meine alten Psion-Daten auf dieses Gerät und bin wieder zufrieden. Ergebnis aus meiner Sicht: Palm ist herausgeworfenes Geld.

Ich kaufe einen WLAN-Router und eine WLAN-Karte für das Notebook, so dass das Notebook kabellos am eigenen kleinen LAN und auch am Internet hängen kann.
Der vorhandene Billig-Tintenstrahldrucker geht kaputt und wird durch einen gebrauchten Laserdrucker (HP Laserjet 2100) mit LAN-Karte ersetzt.

Ende des Jahres leiste ich mir eine TV-Karte und eine 300GB-Platte. Ich digitalisiere in den nächsten Monaten meine Lieblingsfilme von Videobändern und mache so den Videorekorder überflüssig.
Schliesslich führe ich noch einen ganz problemlosen Update auf OpenSuse 10.0 durch.

2006

Da mittlerweile immer mehr persönliche Daten auf meinem Rechner sind, denke ich über eine Datenbackuplösung nach und löse dies durch einen kleinen Zweitrechner. Dies ist ein Siemens Scovery XS, eine Thin Client Lösung von Siemens, die aber auch mit Platte ausgerüstet werden kann. der Scovery ist sehr klein (ca. 30x30x9cm) und sehr leise im Betrieb. In den Scovery kommt eine 300GB-Platte und 512MB RAM. Als Betriebssystem spiele ich Zenwalk Linux auf, das wesentlich flotter und schlanker als Suse daher kommt. Der Scovery ist per Samba (fürs Notebook) und per NFS (für den PC) erreichbar, mit rsync bzw. dem Windows-Backup-Programm sichere ich nun alle Daten auf die Platte des Scoverys. Mit einem AVM-Switch (Audio Video Maus Tastatur und Audio) kann ich beide PCs bedienen. Schliesslich gönne ich mir auch noch eine 2.1-Lautsprecherkombination mit Subwoofer von Creative.


Der Fujitsu-Siemens Scovery XS

In 2006 geht mein Psion kaputt, es ist dasselbe Problem wie bei dem ersten Psion: Das Displaykabel bekommt einen Bruch und damit zeigt das Display nichts mehr Sinnvolles an, nur schwarze Linien und Streifen. Dies ist ein Standardproblem bei Psion. Ich spiele zuerst mit dem Gedanken, einen weiteren Psion bei ebay zu erstehen, da Psions aber seltsamerweise bei (mir zu hohen) rund 100 Euro verkauft werden, entscheide ich mich schliesslich, ohne das Gerät zu kennen, für einen HP Jornada. Nach meiner ersten und letzten Erfahrung mit Geräten ohne Tastatur (siehe weiter oben beim Palm) kommt für mich nur ein Gerät mit Tastatur in Frage.
Der Jornada 680 ist von 2003, hat einen 133Mhz-Prozessor, 16MByte Speicher, ein 640x240 Farbdisplay mit 64.000 Farben, Touchscreen und eine brauchbare Tastatur. Er besitzt einen CF-Card-Slot, einen PC-Card-Slot und wird mit Windows CE 2.11 betrieben, das OS ist im ROM. Der Akku ist bei meinem Gerät noch ok, ich muss das Gerät ca 1x die Woche aufladen. Der Bildschirm ist, finde ich sehr gut, sehr hell und kommt viel besser rüber als der des Psions. Ich brauche im wesentlichen das enthaltene Pocket Excel und manchmal das Pocket Word. Die finde ich beide sehr gut, sie können auch "normale" Dateien vom PC lesen. Interessanterweise habe ich noch eine alte PC-Card (Netzwerkkarte), die als NE2000-kompatibel sofort erkannt wird und funktioniert. Ich kaufe mir noch für rund 20 Euro eine 1GByte CF Karte und bin insgesamt sehr zufrieden mit dem Kauf.

Auf dem Desktop-PC installiere ich OpenSuse 10.2, nach eher kleinen Basteleien ist in kurzer Zeit alles was bei der Neuinstallation noch fehlte nachinstalliert.

Ich beschäftige mich mit dem VMware-Player (http://www.vmware.com), der unter Windows und Linux läuft und der es erlaubt, ein beliebiges (x86)-Betriebssystem in einem Fenster als Gast unter einem Wirts-Betriebssystem laufen zu lassen. Der VMware-Player erlaubt es Betriebssysteme wie OpenSuse 10.2 (Fertiges VMWare-Image hier: http://developer.kde.org/~binner/vmware/) und auch Windows XP (Hilfe z.B. hier: http://johnbokma.com/mexit/2005/10/26/vmware-player-windows-xp.htmll)  in einem Image zu installieren, dass danach flott gestartet und bedient werden kann. Sicher gehen damit keine tollen Spiele, aber der einzige Grund für mich, überhaupt 1x im Jahr Windows zu starten , ist das Steuererstattungsprogramm, und das läuft mit VMWare wunderbar, man muss keine Partition für Window freihalten.
Link zu zu zahlreichen vorkonfigurierten Betriebssystemen, die als VMware Images herntergeladen werden können und sofort laufen: http://www.vmware.com/vmtn/appliances/

Ausserdem nutze ich vnc, ein Programm welches X Windows Ausgaben in ein remote laufendes Fenster umlenken kann und es so erlaubt, dass man eine remote X Session steuern kann, Dies erspart bei der Nutzung mehrerer Rechner Tastatur, Maus und Bildschirm für diese Rechner. Hier gilt allerdings noch stärker, dass flotte Applikationen (wie Film abspielen) so nicht gehen, es ist eher etwas für X Terminals, Open Office etc.

Austausch der vorhanden 2 MPixel-Kamera (Praktika DCZ 2.0) gegen eine Panasonic Lumix TZ-1. Diese hat 10fachen optischen Zoom und 5 MPixel.
Mein Avatar "Dennis Daniel" ensteht in SecondLife (http://secondlife.com/). Für Experimente mit SecondLife Scripting lege ich mir einen weiteren Desktop-Rechner zu. Es ist ein IBM Netvista 8306 mit Pentium 4 mit 2,26Ghz, original installierten 256MB RAM, die ich nacheinander auf 1,256GB und dann auf 2GB erhöhe. Da SecondLife eine leistungsfähigere als die vorhandene OnBoard-Grafikkarte erfordert, kaufe ich eine etwas bessere Grafikkarte hinzu (mit NVidia FX5200 Chip und 128MB). Für den Netvista alleine zahle ich 148Euro.


Passive Grafikkarte mit NVidia FX5200 Chip

Leider geht mein eigentlich sehr guter Drucker HP LaserJet 2100 kaputt. Er wurde bei ebay gekauft und hatte von Anfang an Probleme mit dem Papiervorschub. Da der HP Druckerfehler protokolliert und man diese später abrufen kann, konnte ich einfach feststellen, dass der Fehler (Code 50013) schon vor meinem Kauf vielfach aufgetreten war. So gesehen mein erster ebay-Fehlkauf, allerdings hat der Drucker keine 50 Euro gekostet. Als Ersatz kaufe ich wieder einen HP Laserjet, nun das Modell HP LaserJet 2200dtn. Dieser Drucker ist schneller, kann beidseitig drucken und hat PostScript schon eingebaut. Der bei ebay erstandene Drucker hat erst ca. 23.000 Seiten gedruckt und wirkt technisch und optisch wie neu. Ich ergänze den Drucker noch mit einer Netzwerkkarte 10/100MBit (HP JetDirect 600N).

Bei einem Reinigungsversuch entferne ich unabsichtlich einen Teil der auf meinem Moinitor Samsung SyncMaster 700ITF aufgebrachten dunklen Schutzschicht. Damit ist der Monitor quasi defekt, dumm gelaufen. Ich ersetze ihn durch einen TFT-Monitor mit 1600x1200 Pixeln (Samsung Syncmaster 204B) mit 20,1 Zoll Bildschirmdiagonale.

Ich finde im Internet Infos zu MythTV, einer Art Festplattenrecorder-Programm unter Linux. Auf einem extra dafür gekauften Siemens Scovery XS - Mini-PC, der mit 48 Watt im Betrieb sehr stromsparend ist und ausserdem sehr leise (in 2m Abstand nicht mehr zu hören), beginne ich mit der Installation. Als Platte baue ich eine 320GB Platte ein, so dass man einiges aufnehmen kann, ohne Platzprobleme zu bekommen.
Nach einigen Monaten Nutzung steht fest: MythTV ist ein geniales Programm. Zur Installation habe ich hier mehr geschrieben.

2007

Umstellung auf Gigabit-Netzwerk. Das Dell Notebook lädt den Akku nicht mehr und wird durch einen FSC Amilo Li 1818 ersetzt.


Amilo Li 1818

Die Konvertierungen von aufgenommen Filmen von MPEG2 nach XDIV dauern mir zu lange. Ich erliege der Werbung von Intel :-) und ersetze daher Desktop Rechner durch ein neues Gerät mit Quad Core CPU (Q6600) mit 2,4Ghz. Der Quad Core-Rechner ist fast vier mal schneller beim Videokonvertieren als der alte Prescott Pentium 4.


Die Quad Core Q6600 CPU

Das neue Motherboard Gigabyte GA-G33-DS3R

Der neue Rechner hat keinen AGP-Port mehr und auch keinen seriellen Anschluss. Für Hardware-Basteleien brauche ich aber RS232, Abhilfe ist hier beschrieben.

Schliesslich experimentiere ich mit einem Thin Client (IBM Netvista 8363), auf dem ich Debian Linux installiere. Dieses Gerät verbraucht nur ca. 10 Watt
und ich nutze es, um z.B. openSuse (mit mehreren GByte) aus dem Internet herunterzuladen, der Thin Client ist dann tagelang an, verbraucht aber vergleichweise sehr wenig Strom. Obwohl der Netvista nur lächerliche 233Mhz hat, kann man X Windows und Linux auf dem Gerät durchaus laufen lassen. Java Anwendungen sind allerdings zu langsam. In den Zeiten der Ghz habe ich vergessen, dass ich einstmal Linux auf einem 80486 mit 333Mhz habe laufen lassen...

Ich führe auch einen Update aller Rechner auf openSuse 10.3 durch.

2008

April und noch keine neue Hardware (wenn man von einem bei ebay aus Nostalgie-Gründen ersteigerten HP 48G Taschenrechner absieht) ???


HP48S von Werk am mit 32KB RAM, durch einen Distributor aber auf 128KB aufgerüstet. Der Rechner hat u.a. eine IR- und eine serielle Schnittstelle.

Später hat sich dann doch noch einiges getan: In 2008 bekomme ich vom Nachbarn den ersten AMD-Rechner meines Lebens. Der Nachbar will den Computer wegwerfen, ich nehme ihn unbesehen mit und stelle dann fest, dass ein Athlon 64 3400 verbaut ist. Ich nehme das Mini-PCI-Motherboard und baue aus dem AMD-Rechner mein erstes Media-Center zusammen. Der Rechner bekommt ein AeroCool M40 Gehäuse in Schwarz, voll wohnzimmertauglich, 1,5GB RAM und eine 320GB Platte. Der AMD braucht im Vergleich zu den Intel-Rechnern ähnlicher Leistung sehr wenig Strom und kommt daher mit einer leisen Kühlung aus. Da etwa zeitgleich der alte Röhrenfernseher kaputt geht, wird dieser ersetzt durch einen TFT-Fernseher von SAMSUNG mit glaube ich 21 Zoll. Für "normale" Leute wäre das zu klein, aber der "neue" ist schon ein ganzes Stück grösser als der alte :-) ... Der TFT hat eine Auflösung von 1440x900 und besitzt einen VGA-Eingang, an den ich den Computer anschliesse. Der Computer kommt ans LAN und damit kann ich erstmals vom mythtv-PC aufgenomme Filme direkt im Wohnzimmer abspielen. Ausserdem sind alle MP3s auf der Kiste. so dass Musik jetzt meist vom PC kommt. Ich habe keinen CD-Player (ging kaputt) mehr und hatte auch nie einen DVD-Player. es kommt also alles direkt vom Computer. Man kann auch erstmalig im Wohnzimmer surfen, na ja ob mans wirklich braucht ...



Die CPU AMD Athlon 64 3400

 
Das Mini-PCI Board Gigabyte GA-K8VM800M, rechts die CPU mit Lüfter

Für einen echten Genuss der Filme ist ein möglichst grosses Bild von Vorteil. Ich experimentiere erst mit einem DIY-Beamer, aufgebaut aus einem 1024x768-TFT und einem alten Overhead-Projektor. Das Bild ist mir aber zu lichtschwach. Ich lege mir daher einen der billigsten am Markt verfügbaren Beamer zu, den Acer X1160. Der schafft zwar nur 800x600 Auflösung, aber die Videos aus dem Kabel-TV haben eh nur PAL-Auflösung und auch DVDs liegen von der Auflösung unter dem Beamer. Ich projiziere das Bild
von ca. 150x100cm direkt an die Wohnzimmerwand mit Rauhfaser, ist für mich ok. Starwars u.ä. kommen in dieser Größe echt gut :-) Da der Klang nicht wirklich mithielt, kommt noch ein einfacher Subwoofer von Creative hinzu.

Da ich mittlerweile locker 500GB Datenmaterial (hauptsächlich vom TV aufgenommene Filme, die selten kommen und die ich aufheben will) habe, wird das Backup-Thema immer prekärer. Ich kaufe mir ein RAID-fähiges externes Laufwerk von Fantec, das mittels E-SATA angeschlossen werden kann. Die Übertragungsraten sind bei E-SATA wie bei internem SATA, also superschnell und damit wesentlich besser als bei USB. mit einer 1TB-Platte von SAMSUNG ist das Backup-Thema erstmal gelöst.


Das externe SATA-Laufwerk von Fantec

Um eine ganze Menge noch vorhandener Dias aus der Analogzeit einzuscannen, kaufe ich mir via Quoka einen alten gebrauchten Dia-Scanner, den Canon CanoScan 2700F. Der ist so alt, dass er noch SCSI benötigt. SCSI habe ich immer weiträuming umgangen/vermieden, weil das immer so teuer war. Mittlerweile ist SCSI aber Geschichte und man bekommt SCSI-Controller (die man braucht, um ein SCSI-Gerät an heutigen Computern anschliessen zu können), nachgeworfen ... Bei Kauf des SCSI-Controllers bekomme ich noch einen weiteren Controller (einen besseren :-), Kabel und einen SCSI-Flachbettscanner umsonst mit dazu. Mit dem DIA-Scanner scanne ich dann ein paar hundert (mittlerweile tausende) Dias und Negative ein, die danach in den Mülleimer wandern.


Der CanoScan 2700F

2009

Das alte Handy wird durch ein Nokia E63 ersetzt mit WLAN, 3G (HSDPA), diverser Software (Mail, Browser, MP3 Player, Streaming Client für Internet Radio, Office/Adobe Viewer). Mit einer 16GB MicroSD-Karte nimmt das Handy alle meine MP3s auf und dient damit als MP3-Player. Die Software-Sammlung auf dem Gerät ist sehr gut, man kann direkt Youtube-Videos abspielen und mit kostenloser Software ist u.a. FTP möglich. Das Handy hat eine komplette Alphabet-Tastatur incl. Umlaute und ein vernünftiges Display. Ich bin -nach mehreren Monaten Nutzung- immer noch begeistert von diesem Gerät. Ein schnelles Checken der Emails unterwegs wird erstmals möglich, Antworten ist auch keine totale Zumutung und selbst Browsen geht zur Not...


Das Nokia E63 mit Browseranwendung im WLAN

Der HP Jornada, der selbst den Psion ersetzte. wird durch einen Acer Aspire One 110L ersetzt. Das Gerät kommt mit einem speziellen Linux (Linpus), optimiert für kleine Notebooks wie dem 110L und bootet in weniger als einer Minute. Das Aspire hängt zwar immer mal beim Browsen, der Massenspeicher ist wohl recht langsam, aber davon abgesehen ist es eine tolle Sache. Mit einem HSDPA/UMTS-Stick von Huawei, der per USB angeschlossen wird und von Linpus sofort erkannt wird, kann ich "überall" ins Internet gehen. Wenn kein UMTS/HSDPA verfügbar ist, wirds halt langsam, geht aber immer noch, solange Handy-Empfang überhapt möglich ist. Nervig ist nur das idiotische "Glare" Display, das bei heller Umgebung stark spiegelt.
Das Linpus hat diverse Problemchen, daher ersetze ich diese Distribution nach einigen Monaten durch das sehr schöne und ebenfalls extre flotte Linux4One, eine italienische Distribution, die allerdings auch englischen Support besitzt.
 

        
Der Acer Aspire One 110L, rechts der UMTS/HSDPA-Stick von Huawei

Umstieg auf das TV/VCR-Programm VDR, und damit weg von MythTV. Ist hier beschrieben.

2010

Kauf eines neuen Notebooks, des ACER Extensa 5635Z. Dieses Gerät besitzt einen Intel Pentium Dual Core T4300 mit 2x2,1Ghz, 2GB Speicher, 160GB Platte, einen 15,6 Zoll Bildschirm mit 1366x768, ein nichtspiegelndes Display, die Graphik wird von einem Intel GMA4500MHD besorgt, das Gerät hat 1GBit-LAN, eingebautes WLAN (Draft N), wiegt etwa 2,5KG und der Akku läuft etwa 2,5 Stunden. Das Notebook kommt erfreulicherweise (fast) ohne Betriebssystem und ich spiele das aktuelle OpenSuse 11.2 ohne irgendwelche Besonderheiten daruf. Alles funktioniert unter Linux bestens.

Problemloser Umstieg aller Rechner auf OpenSuse 11.3 im Sommer.

Der Nachbar wirft mal wieder wieder alte Rechner weg, so komme ich zu zwei älteren Motherboards:

  • Microstar MSI MS6931 mit einem 2Ghz Pentium 4. Das Board ist mir zu langsam und wandert in eine Kiste für spätere Verwendung
  • Asus P4SB Mini-ATX Board (OEM Version für HP) mit einem 2.4 Ghz Pentium 4. Damit bastle ich mit mit einem passenden kleinen Gehäuse einen Video-Jukebox Rechner.

2011

Meine Computer-Hardware-Themen, an denen ich diese Datei ausrichte, verlagern seit 2010 sich von reinen Computern eher zu Meßgeräten. Ich kaufe mir einen Rigol 1052D und einen Tektronix 465. Der Tektronix 2432A wurde schon früher erstanden...

Ein Update auf OpenSuse 11.3 auf all meinen PCs verläuft völlig problemlos.

Später komme ich durch Zufall an einen Atari Mega STE und bringte diese uralte Plattform wieder zum Laufen.

Ich verfalle der Werbung für Full HD:-) und kaufe mir die Sanyo Xacti VPC SH1, eine Kamera die für wenig Geld 1920x1080 Videos aufnimmt, 30-fach optischen Zoom, Makroaufnahmen bis direkt an die Objektivlinse erlaubt und auch High-Speed-Aufnahmen (300/600 Bilden bei reduzierter Qualität) erlaubt. Sie ist kleiner und leichter als meine Fotokamera Limux TZ1, allerdings auch nicht so hochwertig. Da ich immer mal Video"berichte" zu Elektronikthemen für Mitstreiter erstelle und dies mit der Fotokamera doch nicht ganz optimal ist, ist die Xacti eine schöne Ergänzung. Die 30x-Zoom kann ich aus der Hand nicht nutzen, da braucht man ein Stativ. Als "Dual Camera" soll man damit auch brauchbar Fotos machen können, allerdings finde ich die damit gemachten Fotos (die "gefühlt" 3 Megapixel haben) nicht vergleichbar mit denen der Lumix. Dafür ist das Ding winzig und man kann damit tatsächlich Full HD Videoaufnahmen machen, die klasse aussehen.

Die Sanyo Xacti VPC SH1.

Meine Domäne "spurtikus.de" ziehe ich nach langem Zögern und einem nicht motivierenden Versuch mit 1blu schliesslich problemlos auf einen virtuellen Server bei 1&1 um, da auf der alten Web-Präsenz nur insgesamt 100MB zur Verfügung standen und die Datenmenge schon lange bei mehr als 300MB lag. Auf dem virtuellen Server sind 20GB frei, also noch viel Platz für zukünftige Erweiterungen...

Da mein Quad Core Q6600 mit der NVidia 7200GS die Full HD Aufnahmen entweder gar nicht (mplayer) oder nur unter starkem Ressourcenverbrauch (vlc) darstellen kann, kaufe ich noch eine passende Grapfikkarte nach. NVidia bietet seit einiger Zeit hardwareunterstützte Videodatendekompression an, auch für H246, und auch Linux unterstützt dies mit dem "vdpau"-Treiber. Nach Kartenwechsel und Nachinstallation der vdpau-RPMs via Yast stellt mein Rechner ohne nennenswerte Belastung Full HD dar.

Als die Root-Partition meines Desktop-Rechners kaputt geht, ersetze ich diese durch eine SSD Lösung von Kingston. Sie ist nicht ganz so flott wie ich mir erhofft hatte, nur 2-3x so schnell wie eine "normale" Harddisk.

 

2012

Mein Desktoprechner, an dem ich das allermeiste mache, ist immer noch der Quadcore Q6600 von 2007. Solange habe ich es bisher mit keiner Hardware ausgehalten: Alterserscheinungen?

Bei den Meßgeräten kamen noch einige hinzu, meist gebrauchte Laborgeräte: Oszilloskop Tektronix 2225, ein Multimeter HP3478, einMultimeter Fluke 8050, ein Signalgenerator Tektronix FG501A, ein Zähler Tektronix CFC250, eine Rework-Station Aoyue 852A sowie ein kleines SMD-Meßgerät Peaktech 3710. Für gaaanz genaue Messungen noch ein Rubidium Frequenznormal von FEI Communications.

Im Juni gibt es dann doch Veränderungen:

Ich schaffe mir einen Tablet PC Archos 80 G9 an. Er steht ein bischen in der Linie "Casio Datenbank -> Psion 5 Mx Pro -> Acer Aspire One". Ein kleineres Gerät zur Nutzung unterwegs. Da ich mit den MP3-Playern der Firma Archos sehr gute Erfahrungen gemacht hatte, entschied ich mich für den Archos mit 8 Zoll TFT-Diagonale. Der Archos 80 G9 läuft mit Android 4.0.x, stellt 1024x768 Pixel dar und beherrscht G3, wenn man noch einen passenden Stick  hinzukauft, was ich auch gemacht habe. Er ist von der Reaaktivität an der Oberfläche akzeptabel, der Browser ist schnell. Das Gerät besitzt 512MB RAM und intern 8GB Diskspace (ich glaube in Form einer SD-Karte). Man kann eine Mikro-SD-Karte zustecken.
Für mich verblüffend ist, dass weder ein Dateimanager noch eine Shell bei Android standardmässig dabei sind. Root-Zugang ist schon mal garnicht vorgesehen. Mehrere riesige Software-Verzeichnisse (Shops genannt) haben aber immerhin unendliche Mengen kostenloser (und auch kostenpflichtiger) Software, so dass alles was man sich nur wünscht schnell nachinstalliert ist.

Mein Wohnzimmer-PC (hauptsächlich für Ansehen von Filmen, Youtube und Fernsehen/Mediathek verwendet) bekommt einen Upgrade.
Da die Kombination OpenSuse 12.1 und NVidia FX-Karten problematisch ist, was ich erst nach dem Update merke, anlässlich der Europameisterschaft, versuche ich es seit langer Zeit mal wieder mit einer Karte von ATI (Jetzt AMD), der Radeon HD3450. Diese Karte ist eigentlich recht flott, aber in meiner Konstellation dann doch zu langsam für Fullscreen Video von Youtube. Eine alte Gamer-Karte (NVidia 7800GT) tut es zwar vorübergehend, die Karte hat aber einen großen und arg lauten Lüfter. Somit beschließe ich, den Rechner hochzurüsten. Das alte Mainboard hat noch einen Pentium 4 mit 2Mhz und 1,5G DDR1-RAM.

Das neue Mainboard Asrock N68-VS3 UCC ist mit einer AMD Athlon X2 3,4GHz Dual Core CPU und 4G Ram ausgerüstet. Damit ist es für den von mir beabsichtigen Verwendungszweck  schon ziemlich überdimensioniert.


ASrock N68-VS3 UCC
Das gewählte Mainboard hat noch einen PATA-Anschluß, was mittlerweile selten ist. Meine ATA-Platten sind aber noch gut und schnell genug, warum wegwerfen?

Das Mainboard ist mein erstes Mainboard im Micro-ATX-Format. Trotz des kleinen Formats findet sich immerhin noch ein paralleler und serieller Header auf dem Board. Das Board hat ausserdem auch noch einen PCI-Slot. Details zu diesem Board und der installation von OpenSuse sind hier zu finden.

Im Siemens-Fuji Amilo geht die interne 160GB-Platte kaputt und wird durch eine neue mit 320GB ersetzt. 

2013

Ab 2013 wird auch Fernsehen für mich wieder interessant. Seit einigen Jahren hatte ich Sendungen nur noch über das Internet gesehen, um so auf legale Weise fernzusehen und trotzdem Geld (GEZ-Gebühren) zu sparen. Ab 2013 gibt es eine Zwangsabgabe pro Haushalt, so dass ich zum Fernsehen auch wieder "ganz normale" Technik, also mit Empfangstuner, nutzen kann. Bei mir ist das eine ältere Satellitentunerkarte "Hauppauge Win TV Nova S Plus". Die wird im neuen Wohnzimmercomputer wieder zum Einsatz kommen. Es handelt sich um eine PCI-Karte, und ich habe das neue Motherboard schon so ausgesucht. dass noch
ein PCI-Slot vorhanden ist. Als Software kommt easyVDR und XBMC zum Einsatz. Meine Bemühungen zu diesem Thema sind hier beschrieben.