Von mir genutzte Linux Anwendungen/Software
Die Zahl der
Freeware- oder
Open Source
Tools für Linux ist riesengross. Um sich für ein
bestimmtes
Tool zu entscheiden, muss man oft lange Tests lesen oder viel
probieren. Diese Arbeit will ich etwas erleichtern. Dazu liste ich
von mir genutzte und gute Tools hier auf. Nicht dass es sehr viele
sind. Da ich aber komplett auf Linux umgestiegen bin, müssen
die
Tools gewisse Qualitätsanforderungen erfüllen.
Geniale Websites
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Wikipedia: Hochqualitative Infos zu ALLEM was Menschen sich ausdenken können ohne die ekelhafte sonst allgegenwärtige Werbung. Wenn Sie 100 Aktien der Firma XY kaufen, warum nicht den Gegenwert nur einer
Aktie an Wikipedia spenden? Ich habe mit Wikipedia nichts zu tun, aber
ich glaube man kann/soll/muss :-) ein Teil seines Wohlstands dort
hingeben. Für die Zukunft. Gegen ekelhafte Werbung, Verzerrung von
Tatsachen, einseitige Interessensvertretung. </abreg :-)>
Geniale Software
In dieser Rubrik führe ich Software, die quasi Wunder wirkt:
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testdisk: Das
Tool mit dem unscheinbaren Namen ist in der Lage, aus einem zerstörten
FAT-Volume durch Binärdatenanalyse noch sehr viel von dem als
verlorengegangen geglaubten Inhalt zu kopieren. Ich habe damit von
einer defekten SD-Karte aus einer Digitalkamera, die mit keinem anderen
Programm auch nur irgendein Byte freiwillig abgegeben hat, noch ALLE
Bilder extrahieren können. Unglaubliche Leistung. Link zum Hersteller: http://www.cgsecurity.org/wiki/TestDisk.
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pdftk: PDF
Toolkit. Erlaubt Operationen auf PDF Dateien. Es können z.B. mehrere
PDFs zu einem neuen Gesamt-PDF zusammengefügt werden. Wunderbare
Software.
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hugin: Tool, mit dem aus
mehreren Fotos ein Panorama-Bild erzeugt werden kann. Sehr schönes,
intuitives Tool.
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Firefox: DER
Webbrowser. Redmont versucht seit Jahren, die Web Standards zu äh ja
verseuchen? zerstören? Klappt aber nicht, denn VIELE Menschen
(immer mehr) nutzen Firefox. Eine Proprietärisierung (ja das Wort gibts
nicht ich weiß) von mühsam erkämpften Standards wird so unmöglioh...
Office Programme,
Webeditoren
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OpenOffice
2.0 oder neuer: komplettes Office Paket, stabil, flott und viele
Funktionen. Vergleichbar zu Word, Excel und Powerpoint. Kann MS
Office-Formate lesen und schreiben. Auch HTML-Editing ist
möglich.
- abiword:
ähnlich Word, habe ich auch benutzt, deutlich schlechter als
Open Office
- Kword:
ähnlich Word, habe ich auch benutzt, deutlich schlechter als
Open Office.
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kompozer: Mächtiger HTML-Editor mit
WYSIWYG
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FreeMind: MindManager
Clone. Versteht das MindManager-Dateiformat leider nicht, funktional
aber klasse.
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Thunderbird: Klasse Mail Programm.
Software-Entwicklung
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Eclipse: Komplette Java
Entwicklungsumgebung
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subversion: Versionierung
von Dateien mit graphischer Oberfläche KDEsvn
Graphik
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Gimp:
Bildbearbeitungsprogramm
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Inkscape:
Vektororientiertes Zeichenprogramm
Multimedia
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mplayer: Player für
verschiedene Video-Formate, kann auch vom TV-Tuner das TV-Programm
abspielen. Graphisches Frontend smplayer oder gmplayer.
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mencoder: mächtiger Video
Encoder
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ffmpeg: ähnlich mencoder.
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audacious und xmms2:
zusammen eine xmms-ähnliche Audio-Player-Umgebung. xmms2 ist ein
mächtiges Sound-System und audacious eine simple Player-Oberfläche,
ähnlich xmms.
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timidity+: Software
Sequencer; wird benötigt, wenn man Midi-Dateien abspielen will und
keine Audiokarte mit HW-Sequenzer besitzt
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avidemux: Videoschnitt
Editor
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audacity und wired: Multi Track Audio Aufnahme
mit beiden Tools gut möglich
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grip: Rippen von CDs
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gogo:
Sehr schneller MP3 Encoder, z.T.
assemblercodiert. Kann durch vorhandene Ripper-GUIs genutzt werden
(RipperX, Grip)
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rosegarden:
Kompositionsprogramm mit MIDI
Ansteuerung. Muss ab Source compiliert werden.
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nxtvepg:
"Fernsehzeitschrift" ; holt die Daten aus dem Videosignal, braucht also
keine Internetverbindung
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tvbrowser: "Fernsehzeitschrift"
; holt die Daten aus dem Internet
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GoogleEarth: "Weltatlas"
in 3D
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mp3tag: Bearbeiten der Tags von MP3-Dateien. Zwar ein Windows-Programm, läuft aber prima mit wine.
Kommunikation
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Firefox: Schneller,
exzellenter Web Browser.
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Thunderbird: Schnelles,
exzellentes Mail-Programm
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Skype: Audio/Video Kommunikation via Internet
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Azureus: P2P Tool
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vncviewer: Remote Zugriff
auf X Window Systeme
Sonstiges
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VirtualBox ("Oracle VM Virtual Box"): Virtuelle PCs
unter Linux
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VMware: auch ok, erfordert aber häufiges Recompile nach KKernel-Updates und läuft nicht immer auf neuesten OpenSuse-Versionen
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eagle - Elektrische
Schaltpläne bearbeiten und Leiterplattenvorlagen erstellen.
Spiele
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dopewars: Ein angeblicher
"Klassiker". Rein
textbasiert.
Software, die mir nicht gefällt
Manche Sachen haben mich bei diesen Tools schon sehr gestört :-)
- acroread:
Acrobat Reader für PDF. Die riesige und unverständliche Größe
des Installs ist absurd - über 100MB für einen trivialen Fileviewer!. Warum muss das sein?
- amarok: Audio Player. Ich habe lange probiert diesen Player zu
nutzen. Ich kann nicht zählen, wie oft ich schon hunderte CD-Cover zum
X-ten Mal heruntergeladen habe, weil ich die korrupte Datenbank von
amarok löschen musste. Playlist lies sich nicht speichern,
lastFM-Support funktionierte lange nicht. Dieses Tool macht dem Nutzer
graue Haare...
- Windows: muß ich an meinem Arbeitsplaz benutzen. Und bei Freunden+Kumpels, die diese faszinierende LOL SW noch benutzen...
Linux .bashrc, .alias, .profile, ...
Früher unter SunOS und auch noch Solaris, alles ganz einfach, man hat
alles was man wollte einfach in seine .cshrc geklatscht und alles war
gut. Unter Linux ist die Abarbeitung der .*-Dateien im eigenen
Homeverzeichnis schon eine Ecke komplexer. Was ich bisher verstanden
habe:
- Aliase schreibt man in die Datei .alias. Bei mir steht da so was
wie:
alias h=history
alias lpq='lpq; lpq
-Php_single_sided; lpq -Pprinter_eco'
- .profile:
Diese Datei wird nur einmal (beim login) ausgeführt. Alle nachfolgenden
Shells führen die Datei nicht mehr aus. Hier kann man also "One-Timer"
unterbringen. Definitionen, die man shell-lokal haben will, also beim
Start jeder Shell neu ausführen möchte, gehören nicht hier her.
- .bashrc: Diese Datei wird beim Start jeder neuen
Shell ausgeführt. Hier kann man alles unterbringen, dass man pro
neuer Shell ausgeführt haben will.